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10 Tipps für ein gesundes Abwehrsystem

 

1. Artgerechte Haltung
So artgerecht wie möglich, das sollte die Devise in der Pferdehaltung sein. Werden die Grundbedürfnisse nach ausreichend Licht, frischer Luft, Sozialkontakten und Bewegung erfüllt, ist das eine gute Basis.

2. Stress vermeiden
Anhaltender Stress in Form von körperlicher Überforderung oder psychischer Belastung durch unpassende Boxennachbarn oder Weidegemeinschaften schwächt das Immunsystem.
Der Organismus bildet dann vermehrt Kortisol – mit den gleichen Folgen wie der längerfristige Einsatz von Kortison in der Therapie. Überforderung im Training, aber auch psychischer Dauerstress muss vermieden werden. Schlafmangel verursacht übrigens auch Stress!

3. Qualitativ hochwertiges Futter
Die Bedeutung der Darmgesundheit darf nicht unterschätzt werden. Im Darm befinden sich die meisten Immunzellen, etwa 70-80 %. Daher wirkt die Futterqualität unmittelbar auch auf das Immunsystem. Verunreinigtes, verdorbenes oder durch Schimmelpilzsporen belastetes Futter gehört nicht in Raufe oder Futtertrog.

4. Mineralien und Spurenelemente
Eine ausreichende und ausgewogene Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen ist wichtig für das Funktionieren wichtiger Stoffwechselvorgänge. Um Defizite oder Dysbalancen auszugleichen, bietet der Handel Spurenelemente wie zum Beispiel Zink, Kupfer, Selen und Mangan an. Eine Supplementierung sollte jedoch nur in Rück-sprache mit dem Tierarzt und bei entsprechendem Befund stattfinden, denn ein Überschuss kann ebenso schädlich sein wie ein Mangel.

5. Öle
Hochwertige Öle besitzen verschiedene positive Eigenschaften und werden gerne zur Ergänzung der Futterration eingesetzt. Besonders Leinöl wirkt durch den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren positiv auf das Immunsystem. Die Fettsäuren wirken entzündungshemmend auf Gelenkstoffwechsel, Atemwege und Haut. Auch Schwarzkümmelöl wirkt positiv auf die körpereigene Abwehr.

6. Kräuter
Die Natur bietet ein breites Spektrum an Heilkräutern mit wertvollen Inhaltsstoffen. In der Phytotherapie werden diese in unterschiedlicher Aufbereitung auch zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Traditionell wird zum Beispiel Sonnenhut (Echinacea purpurea) zur Stärkung des Immunsystems verwendet.

7. Saftfutter
Äpfel, Möhren oder Rote Bete sind im Winter nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern leisten auch, durch Vitamin A sowie die enthaltenen Spurenelemente Zink, Eisen und Phosphor, einen Beitrag zur Stärkung des Immunsystems. Falls Pferde frische Rote Bete nicht annehmen, kann man auch Rote Bete Chips füttern.

8. Biologische Arzneimittel
Um das Immunsystem vorzubereiten, können besonders in Zeiten mit steigendem Infektionsdruck biologische Arzneimittel zur Stärkung der Abwehr eingesetzt werden.
Sie können auch vorbeugend bei einem anstehenden Transport oder Stallwechsel verabreicht werden sowie im akuten Krankheitsfall.

9. Akupunktur
Die Akupunktur ist eine Säule der traditionellen chinesischen Medizin und zählt zu den energetischen Heilmethoden. Im Sinne der asiatischen Heilkunst entstehen Erkrankungen, wenn der Energiefluss im Körper gestört ist. Durch die Stimulation mit Akupunkturnadeln behebt der Akupunkteur Blockaden und stellt das Gleichgewicht im Organismus wieder her.

10. Homöopathie
Die klassische Homöopathie gehört sicher zu den bekanntesten Naturheilverfahren. Ein Prinzip ist das Ähnlichkeitsprinzip: Es werden Substanzen homöopathisch aufbereitet und eingesetzt, die bei einem gesunden Organismus ähnliche Krankheitssymptome erzeugen. Homöopathen suchen aus einer Vielzahl von Arzneien jenes heraus, das dem individuellen Krankheitsbild am ähnlichsten ist.

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