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Drei von vier Pferdeweiden zeigen Mängel in der Kalkversorgung

Nur 25 Prozent aller Pferdeweiden sind optimal mit Kalk versorgt. Dies zeigt eine Auswertung der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) NRW nach knapp 10.000 Bodenanalysen von Pferdeweiden. Doch nur eine optimale Kalkversorgung führt zu optimalem Gräserwachstum und ausgewogenem Mineralstoffgehalt im Futter.
Eine mangelhafte Versorgung zeigt sich auch bei Kalium. Nur die Hälfte aller Pferdeweiden ist mit diesem wichtigen Pflanzennährstoff optimal versorgt. Ist Kalium im Mangel, führt dies zu einer verminderten Standfestigkeit und Frostresistenz des Weidegrases. Mangelsymptome sind braune bis rotbraune Flecken und absterbende Triebspitzen. Für den Organismus ist Kalium wichtig, weil es die Aktivität vieler Enzyme und den osmotischen Druck in den Körperzellen regelt.
Die LUFA NRW untersucht seit 20 Jahren Bodenproben von Pferdeweiden und erstellt speziell darauf abgestimmte Düngeempfehlungen. Dabei wird der erwünschte Ertrag (niedrig, mittel, Mähweide) berücksichtigt. Wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen pflanzen- und pferdegerechten Weideführung ist die bedarfsgerechte Düngung. Hierzu bietet die LUFA NRW einen speziellen Untersuchungsservice mit individueller Düngeempfehlung an.

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